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Aktion zur Eröffnung der Bregenzer Festspiele

Juliane Alton

Wir erlauben uns, darauf aufmerksam zu machen, dass

- im Kulturbereich nur die „Freien“ gekürzt werden. Wer bereits jetzt komfortabel arbeitet, bleibt ungeschoren

- mit der Kürzung auch ehrenamtliche Kulturarbeit in den Vereinsvorständen bestraft wird

- die Kulturinitiativen ihre Arbeit bis heute in steigendem Umfang und in stets verbesserter Qualität erledigen

- Kulturförderung zu den zentralen Kompetenzen des Landes gehört, die Förderung der freien Kulturarbeit aber als „Ermessensausgabe“ behandelt wird

- es im Budget des Landes nach wie vor umstrittene Luxusprojekte gibt, die nicht als Ermessensausgaben gelten

Für diese – am Umfang des Landesbudgets gemessen – symbolische Maßnahme fehlt den Kulturschaffenden das Verständnis.

Wir wehren uns. Die Kreditbindung muss weg!